Citizen Promaster Dive Automatic NB6004-83E – der Fujitsubo, der über seine Grenzen hinausragt
Als Citizen seinen historischen „Fujitsubo“-Taucher aus dem Jahr 1977 wiederbelebte (der Spitzname geht auf das mit Seepocken bedeckte Schiffswrack zurück, bei dessen Erkundung er mitwirkte), gab sich die Marke nicht mit Nostalgie zufrieden.
Die moderne NB6004-83E ist eine reine Werkzeuguhr, die für echte Unterwasserarbeiten gebaut wurde, aber dank Super Titanium™, einem hauseigenen Hochfrequenzkaliber und einer linksseitigen „Destro“-Krone, die das Handgelenk frei von Druckstellen hält, dennoch raffiniert genug für den täglichen Gebrauch ist.
Kurzdatenblatt
| Gehäuse & Armband | Super Titanium™ mit Duratect-Härtung, Lünette mit Pyramidenstruktur |
| Durchmesser | 46 mm |
| Dicke | 15,3 mm |
| Stegbreite / Gewicht | 24 mm / 147 g |
| Kristall | Doppelsphärisches Saphirglas (AR-beschichtet) |
| Bewegung | Citizen Kaliber 9051, 24 Steine Automatik, 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, -10/+20 s Tag, 42 h Gangreserve, antimagnetisch 16.000 A/m |
| Wasserdichtigkeit | 200 m, ISO 6425 Taucher-zertifiziert |
| Listenpreis | 1.395 CA$ für das Armband (im Einzelhandel oft weniger) |
Design und Tragbarkeit
Als Erstes fällt die facettierte „Pyramiden“-Lünette und die dazu passende Zifferblattstruktur auf – beides eine Anspielung auf das raue Gehäuse der originalen Taucheruhr aus den 70er Jahren. Trotz der 46 mm Höhe ist die Uhr dank Citizens proprietärer Titanlegierung, die fünfmal härter als Stahl und dennoch 40 % leichter ist, überraschend flach (15 mm) und leicht.
Die linksseitige (8-Uhr-) Platzierung der Krone verhindert, dass sie in den Handrücken schneidet, egal ob Sie die Uhr am linken oder rechten Handgelenk tragen. Großzügige Leuchtblöcke und ein doppelkugeliges Saphirglas sorgen für hervorragende Lesbarkeit in der Tiefe oder im Dunkeln.
Kaliber 9051: Das Innere der Uhr
Citizens hauseigene 9000er-Serie ist die Antwort des Unternehmens auf moderne Schweizer Hochfrequenzwerke. Das 9051 schlägt mit 4 Hz, bietet Handaufzug und ist magnetismusbeständig bis 16.000 A/m – das Dreifache des ISO-Grenzwerts und weit mehr als die meisten Schweizer Einstiegskaliber.
Tauchleistung in der realen Welt
• Die ISO 6425-Zertifizierung garantiert Überdruck-, Stoß- und Temperaturänderungstests.
• Die verschraubte Krone, der Gehäuseboden und die Lünette wirken klar und zielgerichtet.
• Das Super Titanium-Armband verfügt über eine Taucherverlängerung mit Ratsche, sodass es in Sekundenschnelle über den Ärmel eines Neoprenanzugs geschoben werden kann.

Häufig gestellte Fragen
1. Wie dick ist der Promaster Dive Automatic NB6004-83E?
Citizen gibt 15,3 mm vom Gehäuseboden bis zur Oberseite des gewölbten Saphirglases an.
2. Welches Uhrwerk verwendet der Citizen Promaster?
Diese Referenz wird vom Kaliber 9051 angetrieben, einem 24-steinigen, schnellschwingenden (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) Automatikwerk aus eigener Fertigung von Citizen/Miyota. Es bietet eine Gangreserve von 42 Stunden, Stoppfunktion, Handaufzug und einen erstklassigen Antimagnetismus von 16.000 A/m.
3. Wie zieht man eine Citizen Promaster Automatik auf?
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Schrauben Sie die Krone gegen den Uhrzeigersinn ab, bis sie sich löst.
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Drehen Sie die Krone in der ersten Position etwa 30–40 Umdrehungen im Uhrzeigersinn . Beim Spannen der Antriebsfeder spüren Sie ein sanftes „Reißverschluss“-Feedback.
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Drücken Sie die Krone wieder hinein und schrauben Sie sie handfest fest.
(Einzelheiten finden Sie im Handbuch 9051 von Citizen.)
Tipp: Tägliches Tragen sorgt dafür, dass die Uhr automatisch aufgezogen bleibt. Wenn Sie sie jedoch nach Ruhephasen wieder vollständig aufziehen, ist die Genauigkeit am höchsten.
4. Was ist Citizen Promaster?
Promaster ist die professionelle Sportuhrenfamilie von Citizen für Luft, Land und Wasser . Jedes Modell legt Wert auf Funktionalität, Haltbarkeit und Sicherheit – die Dive-Unterlinie muss die ISO 6425 erfüllen, während die Air-Modelle die Zeitmessstandards für Piloten erfüllen und die Land-Modelle mit Höhenmesser oder GPS-Technologie ausgestattet sind.
5. Welches Uhrwerk ist „besser“, Seiko oder Citizen?
„Besser“ hängt von Ihrer Metrik ab:
| Citizen Cal. 9051 | Seiko 6R35 | |
|---|---|---|
| Schlagrate | 28.800 Umdrehungen pro Stunde | 21.600 Umdrehungen pro Stunde |
| Angegebene Genauigkeit | -10/+20 s Tag | -15/+25 s Tag |
| Gangreserve | 42 Stunden | 70 Stunden |
| Antimagnetisch | 16 000 A/m | 4 800 A/m |
Citizen überzeugt in puncto Genauigkeit und Magnetismus; Seiko bietet eine längere Gangreserve. Beide sind robust, leicht zu warten und deutlich besser als die Einstiegskaliber der 8er-Serie/4R.

6. Wie lange hält ein Citizen Promaster?
Das Titangehäuse ist korrosionsbeständig und das Modell 9051 ist für einen jahrzehntelangen Einsatz ausgelegt, wenn Sie:
Nach der Verwendung in Salzwasser abspülen.
Führen Sie jährlich eine Druckprüfung der Dichtungen durch.
Warten Sie das Uhrwerk alle 5–10 Jahre (Auffrischen des Schmiermittels und Austausch der Dichtung).
Besitzer berichten häufig, dass automatische Citizen-Uhren bei entsprechender Pflege auch nach über 30 Jahren noch einwandfrei ticken. Und dank Titan sieht das Gehäuse auch dann noch wie neu aus, wenn Stahl Kampfspuren aufweist.
Die NB6004-83E verkörpert Citizens unaufdringliche Meisterleistung: modernste Metallurgie, ein durch und durch modernes Uhrwerk und ISO-zertifizierte Tauchtauglichkeit zu einem Bruchteil der Schweizer Preise. Ob über den Ärmel eines 5-mm-Neoprenanzugs geschnallt oder unter die Jeansjacke geschoben – dieser Meister der Tiefe vereint brachialen Alltagsnutzen mit Alltagskomfort – genau das, was eine Toolwatch des 21. Jahrhunderts ausmacht.